Intermittent Fasting Methoden Teil 1

Nachdem nun klar ist, was Intermittent Fasting genau bedeutet und welche Vorteile (Gesundheit, Körperkomposition, Alltag) es mit sich bringt, stelle ich einige populäre Intermittent-Fasting-Methoden vor:

 

  • Alternate Day Fasting (ADF)

  • Every Other Day Diet (EODD)

  • Eat-Stop-Eat (ESE)

  • Warrior Diet

  • Fast 5 Diet

  • Leangains

 

Hiermit sind nicht alle Möglichkeiten des periodischen Fastens genannt, aber die bekanntesten.

Zuerst werde ich bei jeder Methode auf den Aufbau eingehen. Anschließend werde ich kurz und bündig meine eigene Meinung (IMO – in my opinion) dazu preisgeben.

Heute starten wir mit den ersten beiden Varianten.

 

 

 

Alternate Day Fasting (ADF)

 

Diese Form beinhaltet die längste Fastenperiode aller aufgezählten Methoden des periodischen Fastens. Der Grund ist der vergrößerte Gesamtzyklus. Dieser umfasst 48 Stunden, unterteilt in ein 36-stündigem Fastenfenster gefolgt von einem 12-stündigem Essensfenster ad libitum (bedeutet: nach Belieben - ohne Vorganben und Einschränkungen). Diese Phasen folgen ohne Unterbrechung aufeinander.

Logischerweise wird man innerhalb von 12 Stunden deutlich weniger Kalorien zu sich nehmen als in 48 Stunden eines gewöhnlichen Essensrythmus. Dadurch schafft man ein sehr großes Kaloriendefizit.

 

IMO: Die Balance zwischen Fasten und Essen ist hier nicht gegeben. Eine 36 stündige Fastenperiode am Stück ist sehr lang und es besteht die Gefahr, dass katabole Effekte im Fastenfenster nicht kompensiert werden können. Durch das Essen ad libitum erfolgt bei den meisten keine Ernährungsumstellung.

Besonders für Menschen mit niedrigem Körperfettanteil ist sie ungeeignet. Für extrem Übergewichtige stellt es in der Anfangsphase einer Gewichtsreduktion eine Alternative dar.

 

 

Every Other Day Diet (EODD)

 

Die EODD ist gekennzeichnet durch eine Fasten- und Essensperiode von jeweils 24 Stunden, die sich kontinuierlich abwechseln. Es besteht wieder einen 48-Stunden-Zyklus, jedoch wird jeden Tag mindestens eine Mahlzeit eingenommen. Dies bedeutet, dass man zum Beispiel am Montag Abend die letzte Mahlzeit vor der Fastenperiode zu sich nimmt. Dienstag Abend nimmt man die fastenbrechende Mahlzeit auf und kann bis Mittwoch Abend dank Essen ad libitum sich der Völlerei frönen. Ich gebe zu, dass ich bei diesem Punkt etwas ketzerisch bin. Aber die meisten Menschen neigen dazu das Essen nach Belieben zu einer Fressorgie (so viele Burger, Kuchen und Eis wie möglich) ausufern zu lassen, was nicht Sinn der Sache sein sollte.

 

IMO: Die Balance ist deutlich besser. Geht man von einem gewöhnlichen Essensrythmus mit 3 Mahlzeiten pro Tag aus, spart man jeden zweiten Tag 2 Mahlzeiten ein und reduziert somit die zugeführten Kalorien bei gleichbleibender Kalorienmenge pro Mahlzeit um 33% - nur bleiben die Portionen meist nicht gleichgroß :-(

Essen ad libitum kann bei jeder Form des periodischen Fastens der Knackpunkt sein, aus dem das Gewicht stagniert.

 

 

Diese beiden Varianten des periodischen Fastens werden im Internet teilweise auch synonym verwendet oder auch gerne mal verdreht. Morgen werde ich euch die beiden Varianten Eat-Stop-Eat und The Warrior Diet vorstellen.

 

Cheerio, Freunde ;-)