Wie IF das Leben leichter macht...

Mein Alltag hat mir wieder einmal die Vorteile vom intermittierenden Fasten aufgezeigt. Ich war den ganzen Tag am Arbeiten und ständig unterwegs - von 6:30-18:15 Uhr. 

Ab 7 Uhr habe ich zwei Klienten trainiert, bin danach direkt ins Büro (ich bin im Gesundheitsmanagement tätig) und habe anschließend noch bei einer Fußballmannschaft das Koordinations- und Schnelligkeitstraining geleitet.
Pausen hatte ich nur im Auto auf dem Weg zum nächsten Job. 

Da ich mein Essen bewusst aufnehmen und genießen möchte, habe ich mich dazu entschlossen den gesamten Tag zu fasten und erst abends eine große Mahlzeit zu mir zu nehmen. 


Wo bleiben die Vorteile?

Ich hatte durchgängig Energie und mein Kopf war frei für die Arbeit. Dadurch konnte ich fokussiert alle Aufgaben abhaken.
Ich hatte keinen lästigen Hunger wie viele der Hochfrequenzesser (die 5-6 Mahlzeiten am Tag Fraktion). Ich höre so oft, dass intermittierendes Fasten unglaublich schwierig sein muss und man doch ständig vom Hunger getrieben sein müsste. Diese Meinung teilen viele, die es noch nicht richtig ausprobiert haben bzw. sich schlecht ernähren. 
IF hat den großen Vorteil den Hunger besser kontrollieren zu können. Hochfrequenzesser triggern ihren Körper darauf ständig Essen zu verlangen und wundern sich über Hunger, wenn sie ihren gewöhnlichen Rhythmus nicht einhalten können.
Als IF'ler fühle ich mich im Alltag deutlich freier und kann zu späterer Zeit Ruhe finden und das Essen genießen. Ich esse, wenn ich Zeit und Lust habe und nicht wann mein Körper mich dazu zwingt zu essen oder man andernfalls in ein mentales oder physisches Leistungsloch fällt.

In diesem Sinne
Happy Fasting!

 

 

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Bild 1: Rat Race, KVDP, Shokunin, Aungkarns, Wikimedia Commons

Bild 2: gemeinfrei

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    hermann (Sonntag, 16 August 2015 19:04)

    Ich habe folgendes Problem.Ich arbeite im Schichtdienst.Da ich aus Familieren Gründen nur Spätschicht habe(meist zwischen 14.00 Uhr und 15.00 Uhr Dienstbeginn und zwischen 01.00Uhr und 3.00 Uhr Nachts Dienstende)nehme ich zwischen 13 und 21 Uhr Nahrung zu mir.Ich möchte aber Morgens(zwischen 8 und 10 Uhr) trainieren(Kettlebell und Nordic walking).Soll man nicht vor oder nach einem Training KH oder Eiweiß seinem Körper zuführen?Ich habe gelesen wenn ich auf nüchternen Magen trainieren möchte, soll ich BCAA`s zu mir nehmen.Währe das in Ordnung oder unterbreche ich dadurch das IF?

  • #2

    Christopher (Montag, 07 September 2015 17:38)

    Hallo herman,
    an sich ist das Timing nicht optimal, aber wenn es nicht anders möglich ist, dann muss man sich etwas arrangieren. Ich würde Folgendes vorschlagen:
    Nordic Walking: Solange deine Intensität nicht extrem hoch ist (wie es im Normalfall beim NW ist) und die Dauer nicht mehrere Stunden beträgt, brauchst du drum herum keine Nährstoffe aufnehmen.
    Kettlebell: Da es sich um ein Training für die Kräftigung der Muskulatur handelt und du dementsprechend die Eiweißsynthese maximieren möchtest, solltest du vor und nach dem Training 20-40g Eiweiß zu dir nehmen. Es unterbricht zwar die Fastenperiode an diesen Tagen etwas früher, aber es ist nötig, um das Trainingsziel zu unterstützen.
    Ich habe es so verstanden, dass du mal NW und mal KB-Training machst. Ich hoffe das ist korrekt?